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Strukturreform: Schwestern in der Region – Vereinigung vor Ort

 

Im September hat die Kirchenbezirkssynode die Bildung von fünf Regionen im Kirchenbezirk Chemnitz beschlossen und damit die Vorgaben der Landeskirche umgesetzt, wonach diese Regionen in 10 Jahren noch immer mindestens 5000 Gemeindeglieder haben sollen. Diese Größenordnung ist notwendig, um sichere Anstellungen für die Mitarbeiter zu gewährleisten. Unsere beiden Kirchge-meinden bilden dabei mit den Gemeinden Euba, Reichhain, Einsiedel, Harthau, St. Michaelis und der Lutherkirchgemeinde die Region Chemnitz-Süd. Inzwischen haben verschiedene Gespräche zwischen den Kirchenvorständen stattgefunden, um die zukünftige Struktur abzustimmen. Wir haben uns auf ein Schwesternkirchverhältnis geeinigt, das aber, so die Vorgabe der Landeskirche, nur maximal aus sechs Schwestergemeinden gebildet werden kann.

Mit sechs Schwestern ist der Verwaltungsaufwand sehr hoch, so dass wir gemein-sam mit den Kirchenvorständen aus Euba und Reichhain eine Vereinigung unserer vier Kirchgemeinde anstreben. Auch dazu hat es schon mehrere Beratungen gegeben. Viele Fragen müssen geklärt werden: Wie erfolgt die Arbeit des Kirchenvor-standes, damit jeder Ortsteil gut repräsentiert ist? Wie wird das Personal zuge-teilt? Was bleibt an Verwaltung vor Ort? Wie werden die Finanzen verteilt? Eine wichtige Frage ist auch, welchen Namen die vereinigte Kirchgemeinde tragen soll. (siehe S 14: Name der vereinigten Kirchgemeinde)

Die Gespräche sind bisher in einer konstruktiven Weise geführt worden. Uns ist bewusst, dass wir aufeinander zugehen müssen, und dass keiner das Gefühl haben darf, abgehängt  zu werden. Was an Gemeindearbeit vor Ort lebendig ist, soll und wird erhalten bleiben. Zugleich müssen wir lernen, verstärkt zusammenzuarbeiten und Kräfte zu bündeln. Es wird mehr gemeinsame Gottesdienste geben, dazu Gottesdienste in anderer Form oder zu veränderten Anfangszeiten. (siehe S 14: Auswertung der Umfrage „Gottesdienstzeiten“) Der Prozess bringt Veränderungen und Verunsicherungen, wir wollen ihn aber angehen im Vertrauen darauf, dass Gott diesen Wandel begleitet und die Arbeit in unseren  Gemeinden segnet. Darum beten wir zu Gott und erbitten dafür Ihre Fürbitte. Zugleich laden wir alle Ge-meindeglieder ein, sich diesen Veränderungen nicht zu verschließen, sondern sie bewusst anzunehmen. Viel wird davon abhängen, wie weit sich Gemeindeglieder als Kirche Jesu vor Ort verstehen, sich einbringen und mittun. Darum bitten wir Sie herzlich.    

 

 

Auswertung Gottesdienstumfrage

An der Gottesdienstumfrage Ende September haben sich in Adelsberg 79 Personen beteiligt, in Kleinolbersdorf 39, in Euba 37. Hinzu kommen 13 Frage-bögen, auf denen die Ortsangabe gefehlt hat. Neben den üblichen Gottes-dienstzeiten, die nicht mit abgefragt wurden, haben in Adelsberg die Zeiten sonntags 9 Uhr (36x „gut möglich“; 21x „noch möglich“) und 11 Uhr (59x „gut möglich“; 12x mal „noch möglich“) eine hohe Zustimmung erhalten. In der Rubrik „Das geht gar nicht“ wurden praktisch alle anderen Zeiten (ab)gewählt.

In Kleinolbersdorf ist neben der Zeit sonntags 9 Uhr (18x“gut möglich“; 11x „noch möglich“) und 11 Uhr (21x „gut möglich“ und 6x „noch möglich“) am ehesten sonnabends 18 Uhr (12x „gut möglich; 13x „noch möglich“) gewählt worden. Mit der Umfrage sollte eine Tendenz festgestellt werden. Wir wollen uns bemühen, die Ergebnisse bei der Gestaltung der Gottesdienstzeiten zu berück-sichtigen.  Wer die Ergebnisse insgesamt einsehen möchte - auch die aus Euba - melde sich bei den Kirchvorstehern bzw. bei Pfarrer Förster.     

 

Name der vereinigten Kirchgemeinde - Ihre Gedanken sind uns wichtig

In die gemeinsame Beratung der vier beteiligten Kirchen-vorstände am 7.11.2018 sind von einer Arbeits-gruppe sieben Vorschläge für den künftigen Namen eingebracht worden. Aus der Diskussion gingen dann die folgenden zwei Namen als gemeinsame Favoriten hervor:

a) Ev.-Luth. Christuskirchgemeinde Chemnitz(-Süd)

b) Ev.-Luth. Versöhnungskirchgemeinde Chemnitz(-Süd)

(Der Zusatz „-Süd“ steht in Klammern, weil er eventuell entfällt.)

 

Wir wollen die Advents- und Weihnachtszeit nutzen, um über die Namensgebung miteinander ins Gespräch zu kommen. Alle Gemeindeglieder sind eingeladen, ihre Gedanken zum zukünftigen Namen der vereinten Kirchgemeinde an einer Pinnwand für alle anderen sichtbar zum Ausdruck zu bringen: Was spricht aus Ihrer Sicht für den einen oder den anderen Namen? Was löst der Name in Ihnen aus? Was macht ihn so besonders? In allen vier Kirchen der künftigen vereinten Kirchgemeinde wird eine solche Pinnwand in der Zeit vom 1. Advent an bis zu Silvester stehen. Ihre Gedanken werden den Kirchenvorständen eine Hilfe sein, Ende Januar 2019 eine gemeinsame Entscheidung zu treffen.

 

Die Kirchenvorstände von Adelsberg und Kleinolbersdorf-Altenhain