Gemeindebrief Online
 
Evangelisch - Lutherische Kirchgemeinden
Chemnitz - Adelsberg
und
Kleinolbersdorf - Altenhain
Startseite
 Startseite  Sitemap  Impressum 
Veranstaltungen
Gottesdienste
Gruppen und Kreise
 
Gemeindebrief Online
Was gelaufen ist
Fingerzeig
Hier spielt die Musik
Zur Diskussion
Download
 
Kindergarten
Kleine Leute ganz Gross
 
Gemeindepartnerschaft
Bucaramanga/Kolumbien
 
Kirche
Unsere Bauprojekte
Rundgang Adelsberg
 
<< Dezember >>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
48 25 26 27 28 29 30 01
49 02 03 04 05 06 07 08
50 09 10 11 12 13 14 15
51 16 17 18 19 20 21 22
52 23 24 25 26 27 28 29
1 30 31 01 02 03 04 05
 
 

Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Dienstag, 12. November 2019

Siehe, ich will mich meiner Herde selbst annehmen und sie suchen.
Hesekiel 34,11

Als Jesus das Volk sah, jammerte es ihn; denn sie waren geängstet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben.
Matthäus 9,36

Termine in dieser Woche

17. November 2019   Vorletzter Sonntag d. Kj.
17. November 2019   09:30 Uhr   Euba   Gottesdienst
17. November 2019   11:00 Uhr   Adelsberg   Gottesdienst

Gesät und geerntet

Der Herbst ist nahe und das Erntedankfest steht kurz bevor. An jenem Sonntag erinnern wir Christen uns an die enge Verbindung von Mensch und Natur. Erntedank ist eine Zeit der Anbetung des Schöpfers, der die Ernte hervorbringt. Wir danken Gott für alle Früchte, die er uns auch in diesem Jahr geschenkt hat. In dieser Dankbarkeit erkennen wir, dass sich hinter allen Dingen eine Hand verbirgt, die daran arbeitet, dass es uns Menschen gut geht. Trotz aller Naturkatastrophen finden wir in einer Zusage Gottes eine bleibende Hoffnung: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht“ (1. Mose 8,22). Unser Schöpfer hat Gesetze aufgestellt, nach denen die Natur arbeitet. Der Regen wird die Erde immer wieder neu benetzen und Samenkörner zum Sprießen bringen. Der natürliche Kreislauf von Wachsen und Vergehen wird nicht aufhören.

In der Bibel wird oft von Aussaat und Ernte erzählt. Von Landwirten, die für gewöhnlich frühmorgens aufstehen und spätabends zu Bett gehen, um das Land mit viel Mühe zu bearbeiten. Sie hoffen und warten auf eine optimale Ernte. Aus den Merkmalen dieser körperlichen Tätigkeit eines Landwirts ergeben sich auch für uns praktische Aspekte für unser geistiges Leben.

„Was der Mensch sät, das wird er ernten“ (Gal 6,7). Es gibt keine höhere Philo-sophie hinter diesem Prinzip. Es ist einfach und klar. Jeden Herbst ernten wir, was wir im Frühjahr gesät haben. Der Bauer weiß genau, warum er versucht, sein wertvollstes Saatgut auf ein fruchtbares Land zum richtigen Zeitpunkt auszu-bringen. Genauso sollten auch wir Christen wissen, was wir in unserer Seele und in die der anderen Menschen aussäen. „Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?“ (Mt 7,16), fragt Jesus in der Bergpredigt. Ein bekanntes Sprichwort erklärt seine rhetorische Frage so: „Säst du einen Gedanken, erntest du eine Tat. Säst du eine Tat, erntest du eine Gewohnheit. Säst du eine Gewohnheit, erntest du einen Charakter. Säst du einen Charakter, erntest du dein Schicksal.“ Jesu Worte rufen uns dazu auf, über unsere Lebensführung im Kontext unserer Zeit nachzudenken und zu überprüfen, welche Werte wir in uns selbst und andere investieren.

Eine gesegnete Herbstzeit wünscht Ihnen
Ihr Vikar Matthias Müller