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Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Montag, 27. April 2015

So richtet nun euer Herz und euren Sinn darauf, den HERRN, euren Gott, zu suchen.
1.Chronik 22,19

/Paulus schreibt:/ Ich schätze mich selbst noch nicht so ein, dass ich’s ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.
Philipper 3,13-14

Termine in dieser Woche

27. April 2015   18:30 Uhr   Kleinolbersdorf   Gemeindegebetskreis
28. April 2015   19:30 Uhr   Kleinolbersdorf   Bibelgesprächskreis
29. April 2015   12:00 Uhr   Adelsberg   Mittagsgebet im Pfarrhaus
29. April 2015   15:00 Uhr   Adelsberg   Bibelstunde der LKG
03. Mai 2015   Kantate
03. Mai 2015   10:00 Uhr   Adelsberg   Gottesdienst
03. Mai 2015   20:00 Uhr   Adelsberg   Gemeindegebetskreis

Wo ist Gott?

„Ich habe Gott nicht gesehen!“, soll Juri Gagarin gesagt haben, als er von seinem Weltraumflug zurückkehrte. Vor einigen Jahren fuhr ein Bus durch Deutschland mit der Aufschrift: „Es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Gott.“ Die Initiatoren wollten damit für ihren Glauben werben - den des Atheismus. Ihr wichtigstes Argument: Die Existenz Gottes ist nicht zu be-weisen. Damit haben die Vertreter des Atheismus zwar Recht, aber bewiesen haben sie damit noch gar nichts.  Weil Gott  kein  Ding  dieser  Welt  ist,  entzieht er sich jeder Beweisbarkeit. Um Gott zu finden, muss er sich zeigen. Er muss sich offenbaren. Für manche zeigt sich Gott in der Natur oder in der Musik oder wenn Liebe und Glück zu spüren sind.

Christen behaupten, dass Gott sich in einem Menschen gezeigt hat, nämlich in dem Menschen Jesus von Nazareth. Die Frage, wer dieser Jesus wirklich ist, zieht sich durch die biblischen  Berichte über ihn. War er ein großer Gelehrter, ein Prophet, ein Wundertäter?  Am Ende heißt es: „Dieser ist Gottes Sohn gewesen!“ (Mt 27,54; Monatsspruch für April). Das sagt keiner der Anhänger Jesu,  sondern einer seiner Gegner, ein römischer Hauptmann. Und er sagt es, als er Jesus am Kreuz sterben sieht, an einem Ort also, der gar nicht zu Gott passt. Die historische Glaubwürdigkeit dieser Berichte kann bestritten werden. Dieser Satz ist jedoch auch kein Fazit historischer Forschung, sondern ist ein Bekenntnis.  Das ist ein Glaubenssatz. Statt  nach Beweisbarkeiten zu suchen, ist der Glaube die Methode, um Gott zu finden. Dass Gott sich ausgerechnet mit dem Mann am Kreuz identifiziert, macht den Glauben an ihn zu einer Herausforderung.

Gott am Kreuz zu finden, schreibt später der Apostel Paulus, halten manche für Irrsinn. Andere ärgern sich darüber. Wer sich jedoch für das Geheimnis öffnet, das sich in dem Geschehen von Karfreitag zeigt, erfährt darin Gottes Kraft. Er erfährt, dass Gott nicht abseits steht, wenn Menschen Leid ertragen, sondern dass er bei ihnen aushält. Gott am Kreuz zu sehen, das heißt auch, dass keiner mehr gottverlassen sterben muss und dass der Tod nicht das letzte Wort in dieser Welt behält. Denn Jesus ist nicht nur Gottes Sohn gewesen, er ist es noch immer, weil er von den Toten auferstanden ist. Die Frage „Wo ist Gott?“ ist keine Frage nach Beweisen, sondern danach, wo sich Gottes Kraft erweist, nämlich im Glauben an Jesu Sterben und Auferstehen.

Im Namen aller Mitarbeiter und Kirchvorsteher grüßt Sie herzlich

Ihr Pfarrer Daniel Förster