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Verabschiedung von Frau Renate Neumann

Nach fast 20jähriger Tätigkeit als Verwaltungsangestellte und Kirchkassenführer-in tritt Frau Renate Neumann ab März in ihren verdienten Ruhestand. Wir danken Frau Neumann herzlich für ihre geleistete Arbeit und für ihr großes Engagement, das weit über den Umfang der Anstellung hinausreichte. Wir wünschen ihr für den neuen Lebensabschnitt Gottes Segen und freuen uns, dass sie durch ihre ehrenamtliche Mitarbeit unsere Gemeinde an verschiedene Stellen weiterhin unterstützen wird. Im Folgenden gibt sie selbst einen Rückblick auf ihre Dienstzeit in der Kirchgemeinde:

 

Liebe Gemeinde,

nach fast 20 Berufsjahren als Verwaltungsmitarbeiterin in unserer Adelsberger Kirchgemeinde beginnt für mich im März diesen Jahres der Ruhestand. Das ist ein guter Grund, um Rückschau zu halten. In den ersten Jahren meiner Tätigkeit war die Buchhaltung mit einem Ordner pro Jahr für Rechnungen und Quittungen noch recht überschaubar. Bei der Rekonstruktion des Pfarrhauses, dem Neubau des Kindergartens und den vielen Aktivitäten in unserer Kirchgemeinde füllten sich viele Ordner, und ich freue mich, dass sich unsere Gemeinde so vielfältig entwickelt hat.

Ich engagierte mich gern, um Neuerungen einzuführen, die eine echte Arbeitserleichterung dar-stellen. So konnten wir im Jahr 2000 die manuelle Buchführung auf ein Computerbuchungspro-gramm umstellen. Dass die Technik in der Kanzlei funk-tionierte war mir ebenfalls ein Anliegen. Als Mitarbeitervertre-terin setzte ich mich 9 Jahre lang für die Interessen meiner

Kollegen und Kolleginnen ein und organisierte gemeinsame Veranstaltungen. Zu meinem Tätigkeitsfeld gehörte auch die Betreuung von Zivildienstleistenden, die in unserer Kirchgemeinde tätig waren. Im Rahmen der Verwaltungsstruktur-reform unserer Landeskirche wurde unsere Gemeinde im Jahr 2007 aufgefordert, der kassenführenden Stelle beizutreten und damit die Führung unserer Kirchkasse weitestgehend abzugeben. Dank des Einsatzes von Pfarrer Förster und des Kirchenvorstandes konnten wir diesen Anschluss verhindern und unsere Kassen weiterhin vor Ort verwalten. Meine Aufgaben in der Kanzlei gingen so manches Mal über reine Verwaltungstätigkeiten hinaus. So war bei einem Schnitt in den Finger auch mal eine medizinische Versorgung notwendig, die Kanzlei wurde als Fundbüro genutzt und für Telefonauskünfte jeglicher Art. Wenn ich meine Arbeit jetzt an meine Kolleginnen Frau Volkmann und Frau Drechsel übergebe weiß ich sie in guten Händen. Mein Dank gilt Pfarrer Förster sowie allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die mich bei meiner Arbeit unterstützt haben und nicht zuletzt Gott, der mich diesen Weg geführt hat.

Herzliche Grüße Ihre/ Eure Renate Neumann

 

...

Wie aus dem Beitrag von Frau Neumann zu entnehmen ist, werden deren bisherigen Aufgaben zukünftig von Frau Drechsel und Frau Volkmann wahrgenommen, wobei die bisherige Zuordnung, nach der Frau Drechsel für den Friedhof und die Verwaltung in Kleinolbersdorf und für den Kindergarten in Adelsberg und Frau Volkmann für den Friedhof und die Kirchgemeinde-verwaltung in Adelsberg zuständig ist, beibehalten wird. Um jedoch in Krank-heitsfällen oder in Urlaubszeiten eine gegenseitige Vertretung zu ermöglichen, wird ab März die Kanzlei in Kleinolbersdorf anstatt dienstags nun immer montags von 14 bis 18 Uhr geöffnet sein.

Pfarrer Borstig und seine Sekretärin;
entnommen aus: Tiki Küstenmacher, Das versenkte Kirchenschiff

Besuch bei der Partnergemeinde in Parensen

Posaunenklänge nach dem Gottesdienst

Am Freitag, dem 12.10 nachmittags, unternahmen 12 Gemeindemitglieder aus Kleinolbersdorf und Altenhain  die Fahrt in unsere Partnergemeinde in Parensen-Lüttgenrode bei Göttingen zum alljährlichen Partnertreffen. Uns allen war klar, dass das 27. Jahr der Partnerschaft ein besonderes werden würde. Im Rückblick auf das Jahr 2011 muss gesagt werden, dass die Partnerschaft auf Grund der geringen Beteiligung in eine schwierige Phase getreten war. Doch die Tatsache, dass alle Teilnehmer eine Gastfamilie bekommen hatten und dass auch wieder junge Leute aus unserer Gemeinde teilnahmen, machte uns Mut.

Am Samstagmorgen fand im Ge-meindehaus in Parensen das erste Treffen statt, und es begann für die meisten von uns mit einer Überraschung. Es begrüßte uns ein neuer Kirchenvorstand mit Frau Verena von Breitenbuch an der Spitze. Aber auch die Organisatoren „der ersten Stunde“ wie Frau Körber und Herr von Roden waren mit dabei und so war die Begrüßung sehr herzlich. Beim Thema, moderiert von den Pfarrern Förster und Lahmann, ging es um die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, um sie an den Glauben heranzuführen und sie über die Konfirmation und die JG bis in die Gemeinde zu begleiten. In der Diskussion wurde noch einmal die unterschiedliche Entwicklung der Gemeinden bis zur Wende herausgestellt und die Probleme, aber auch Chancen, die sich daraus noch heute ergeben. Zu den Gemeinsamkeiten zählen die knappen Kassen, die damit verbundenen Zusammenlegungen der Gemeinden und die daraus resultierenden Probleme, die nicht zuletzt dazu führen, dass sich vor allem jüngere Menschen von den Gemeinden abwenden. Es hat uns aber doch erstaunt zu hören, dass es in der Partnergemeinde keine feste Stelle für die Jugendarbeit gibt, was natürlich große Probleme bei der Arbeit mit den Kindern schafft. Übereinstimmung bestand darin, dass es sehr wichtig ist, schon die Allerkleinsten und die Vorschul- und Grundschulkinder in die Gemeindearbeit und die Gottesdienste zu integrieren. Hier sollten auch verstärkt die Eltern der Kinder zur Mitarbeit in der Gemeinde angeregt und einbezogen werden.Nach dem Erfahrungsaustausch gab es Mittagessen in den Gastfamilien und am Nachmittag stellt uns Herr Christoph von Breitenbuch in einem Vortrag den neu gepflanzten „Energiewald“ der Agrar-Betriebsgemeinschaft Leine-Solling vor.  Hier wurden 10 Hektar Ackerfläche für die nächsten 25 Jahre mit Pappeln bepflanzt. Aus diesen Pappeln sollen spätestens in 3-5 Jahren Hackschnitzel und Holzpellets her-gestellt werden um eine klimaneutrale Verbrennung in Heizungsanlagen zu gewährleisten.  Anschließend wurde bei einer kleinen Wanderung der Energie-wald besichtigt und es war eindrucksvoll zu sehen, wie schnell die Pappeln seit April gewachsen waren (bis ca. 2,5m). Am Abend fand das traditionelle Familien-treffen in lockerer Runde mit Rostern und Salaten statt. Zur Freude aller war der Gemeinderaum gut gefüllt. Nach gemeinsamen Singen und Essen gab es viel Zeit, die neuen Bekanntschaften zu vertiefen und kirchliche und persönliche Dinge zu besprechen. Alle fanden es gut, dass auch wieder Kinder und jüngere Leute dabei waren. Leider war der Abend, wie eigentlich immer, zu schnell vorüber.

So feierten wir am Sonntag gemeinsam den Gottesdienst, und  trafen uns im Gemeinde-haus zur abschließenden Ge-sprächsrunde und zum ge-meinsamen Mittagessen. Das Fazit ist ein durchweg posi-tives. Es wurden neue Freund-schaften geknüpft, alte gefestigt und unsere Ein-ladung zum Gegenbesuch 2013 fand ein breites Echo.

Es wurden auch neue Formen besprochen und der Vorschlag das Treffen einmal in einem Rüstzeitheim durchzuführen, fand eine breite Zustimmung. 27 Jahre Partnertreffen sind eine lange Zeit und wir, die wir schon lange dabei sind, würden uns wünschen, dass das Treffen noch lange weiterlebt. Es lebt durch Gottes Segen, aber auch durch die Menschen, die an der Gemeinde teilnehmen und teilhaben.  So wünschen wir uns auch aus unserer Gemeinde, dass jungen Menschen mit und ohne Familie, die Chance nutzen auf diese Weise Gemeinde zu erfahren. Wer Interesse hat, wende sich bitte an Frau Heidrun Weber, Pfarrer Förster oder einen der diesjährigen Teilnehmer.

 

Mike Grambow

„Freunde haben ist wie ein Geschenk“

… das ist nicht nur eine Zeile aus einem Lied des Musicals „Die Heilung des Gelähmten“, welches wir auf der Herbstfreizeit in Pockau dieses Jahr einstudiert haben. Wir durften in unserem Miteinander in dieser Woche genau das erleben. Voll beladen mit 19 fröhlichen Kindern, 3 Hauptamtlichen und 4 jugendlichen Mitarbeitern sowie einer tollen Köchin, einer Wagenladung voller Essen und allem möglichen Material ging es auch in diesen Herbstferien wieder auf ins Freizeitheim Strobelmühle.

Auf dem Programm stand natürlich ganz oben das Ein-studieren des Musicals. Die 3 Tage, die wir dafür zur Verfügung hatten, erschienen uns doch recht kurz, und so hatten wir vor der Freizeit Sorge, ob das denn überhaupt zu schaffen ist, ohne bei den Kindern „Schulfeeling“ und Stress aufkommen zu lassen. Wir wurden jedoch überrascht von der Begeisterung der Kinder für ihre Rollen und die Lieder, sodass wir mit dem Proben gut voran kamen. Das traditionelle Hüttenbauen im Wald, das Stationenspiel „In 80 Tagen um die Welt“, das tolle Gelände mit Seilbahn und Fußballplatz sowie dem  Spielekeller waren dabei ein guter Ausgleich, sodass jeder auf seine Kosten gekommen ist. Besonders begeistert hat mich das gute Miteinander auf der Freizeit – in den Stille-Zeit-Gruppen morgens, unter den Mitarbeitern, wie die Kinder Zeit miteinander verbracht und neue Freundschaften geschlossen haben. Und natürlich auch die ansteckende Begeisterung beim Hüttenbauen und der Schatzsuche (da wird man selbst wieder zum Kind ?).

Es ist schön, miteinander solche Erlebnisse zu teilen, mal ganz außerhalb von Schule und den wöchentlichen Gemeinde-gruppen. Ein besonderer Höhepunkt ist dann die Aufführung des Musicals im Gottesdienst am 4. November gewesen. Die Kirche war gefüllt wie zu Weih-nachten, die Kinder waren mit Spaß dabei, und viele der Zuhörer haben gesagt, wie gut ihnen das Stück gefallen hat.

Ich bin Gott dankbar für die schönen Erlebnisse und die erlebte Gemeinschaft mit ihm und untereinander. Dann bleibt mir nur zu sagen: Ich freue mich schon aufs nächste Jahr! Wer sich das entgehen lässt, ist selber schuld ?.

Liebe Grüße, Eure Damaris