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„Gott begegnen“ zur Familienrüstzeit in Bad Doberan

„Ganz vollgepackt bis unters Dach so fahr`n wir auf der Autobahn…“- so beginnt das Familienrüstzeitlied von Jörg Becher und so begann auch unser Familien-urlaub 2015 am 18. Juli. Wir machten uns auf den Weg nach Bad Doberan. Alle zwei Jahre bietet unsere Gemeinde in den Sommerferien eine Woche Familien-rüstzeit an, die schon mindestens fünfmal in Bad Doberan stattfand. So oft waren wir als „alte Hasen“ nämlich schon dabei: 2005 noch mit zwei Kindern, 2007 mit drei und in diesem Jahr erstmals mit fünf Kindern. Und für die stand schon min-destens seit Weihnachten fest, dass es im Sommer zur Familienrüstzeit keine Alternative gibt: nicht nur um Ostseestrand und -wellen zu genießen, sondern auch um Freunde zu treffen und mit ihnen viel Zeit zu verbringen.

 

Um es gleich vorweg zu nehmen: wir wurden nicht enttäuscht: Jonathan (3 Jahre) begeisterte z. B. das Zimmer mit Aussicht auf die Schmalspurbahn Molli, David (7 Monate) fand seine vielen Babysitter toll und Debora (8 Jahre) liebte die genialen Wellen zum Hindurchtauchen. Benni (11 Jahre) fand es einfach schön, Zeit mit seinen Freunden zu verbringen.

Und Charlize (12 Jahre) freute sich über das Abenteuer Zelten und war damit eine von fünf Jugendlichen, die den großzügigen Garten dafür nutz-ten. Denn das Haus war bei den 42 Teilnehmern aus zehn Familien (25 Kinder und Jugend-liche und 17 Erwachsene) mehr als voll belegt.

Zu meckern gab es - wie die Schlussrunde ergab - höchstens an der Anzahl der von den Eltern genehmigten Eiskugeln und den Außentemperaturen, bei denen uns das 18°C kalte Ostseewasser sehr angenehm vorkam. Zum Thema „Gott begegnen“ war schon zur Vorstellungsrunde Gelegenheit, Geschichten davon zu hören, wie Gott in unserem Alltag wirkt oder wie wir Gottes Führung in unserem Leben wahrnehmen.

Jeden Morgen starteten wir mit einer von den teilnehmenden Familien gestalteten Familienandacht in den Tag. Dabei hörten wir Geschichten, sangen Christophs Indianertanz, hörten etwas von den Engeln als Gottesboten , tanzten zu einem Kanon mit Nicola, und Jacqueline fasste am Ende die Woche mit Sandbildern zusammen.

Zu meckern gab es - wie die Schlussrunde ergab - höchstens an der Anzahl der von den Eltern genehmigten Eiskugeln und den Außentemperaturen, bei denen uns das 18°C kalte Ostseewasser sehr angenehm vorkam. Zum Thema „Gott begegnen“ war schon zur Vorstellungsrunde Gelegenheit, Geschichten davon zu hören, wie Gott in unserem Alltag wirkt oder wie wir Gottes Führung in unserem Leben wahrnehmen.

Danach freuten wir uns schon auf das leckere Frühstück. Dabei verwöhnte uns Susie Benz schon am Morgen mit Zimtschnecken, Hefezopf oder sogar Erdbeerkuchen. Auch abends war es toll, sich an einen gedeckten Tisch setzen zu dürfen und sich um nichts kümmern zu müssen.  Von unserer Köchin wurden wir liebevoll und professionell bekocht. Beim Küchenteam, das am Ende der Mahlzeiten für das Aufräumen und Abwaschen zu sorgen hatte, engagierten sich viele Jugendliche freiwillig und mehr als sie eigentlich gemusst hätten. Das hat uns schwer beeindruckt. Hervorzuheben ist wohl auch die unglaublich gute Gemeinschaft. Unsere Kinder sahen wir am Tag nur selten, da sie meist mit ihren Freunden unterwegs waren. Schön, dass auch unser allerjüngster - David - für jeden und alles ein Lächeln übrig hatte. Kein Wunder bei den vielen liebevollen Babysittern!

Am Vormittag gab es zwei Einheiten zum Rüstzeitthema „Gott begegnen…“

Zunächst galt es, als Große und Kleine beim Tauziehen Erfahrungen zu sammeln, denn man durfte sich den Gegner selbst wählen. Bin ich ein Kämpfertyp? Wofür oder wogegen lohnt es sich in meinem Alltag zu kämpfen? Gemeinsam betrachteten wir die Jacobgeschichte und seinen Kampf mit Gott. Was nimmt er dabei mit? Wir erkannten: Gott stellt sich ihm in den Weg, nicht um ihn fertig zu machen sondern um ihm zu zeigen, dass aus ihm etwas werden wird. Gott schenkt ihm eine neue Identität und einen neuen Namen. In der zweiten Einheit ging es darum, ob und wie man Gott auch in der Stille begegnen kann. Parallel dazu lief das von Damaris gestaltete Kinderprogramm, wo z.B. „1,2 oder 3“ gespielt und  biblisches Wissen mit Gummibärchen belohnt wurde.

Etwas Besonderes waren auch das „Mehr-Tages-Mörder-Spiel“ nach dem Vorbild von „Nacht in Paler-mo“ und unser „ Bunter Abend“ mit dem improvisierten Mär-chenspiel: „Des Kumpels Stilzchen“.

Und so hoffen wir, dass wir auch in zwei Jahren wieder singen können: „… Die Sonne scheint, der Strand ist heiß, das Wasser kühl, die Quallen weg, das ist doch klar, wenn wir nach den zwei langen Jahr´n nun endlich wieder mal zur Rüstzeit fahrn.“ Und weil in diesem Jahr schon das Rüstzeitheim aus allen Nähten platzte und die Nachfrage die Kapazität bei weitem überstieg, dann wahrscheinlich an einem neuen Ort. Wir sind gespannt und freuen uns schon jetzt darauf.

                                                                                      Ihre Familie Grötzschel

 

 

Rückblick auf meine Zeit als Vikar in Adelsberg und Kleinolbersdorf-Altenhain

Liebe Gemeindeglieder in Adelsberg und Kleinolbersdorf,

so schnell können 1 1/2 Jahre vorübergehen. Es war eine gefüllte und erfüllte Zeit für mich und meine Familie in euren Gemeinden. Wir gehen als Beschenkte von euch weg und dürfen nun an einem anderen Ort unserem Herrn Jesus Christus dienen. Das Landeskirchenamt entsendet uns ins Erzgebirge, genauer gesagt nach Schönbrunn. Dort werde ich die 2. Pfarrstelle von Wolkenstein antreten. Diese Anstellung wird ungefähr die Hälfte meines Dienstes umfassen. Die restliche Zeit bin ich im Kirchenbezirk Marienberg als Jugendpfarrer angestellt. Das wird eine aufregende und hoffentlich segensreiche Zeit. Aber das soll als Blick in unsere Zukunft genügen. Bevor ich gehe, will ich mit euch dankbar auf die letzte Zeit zurückblicken.

Vikar Ahnert (links) mit Konfirmanden zur Rüstzeit im April 2014

Da gilt von unserer Seite zu allererst ein großer Dank an die Familie Förster. Sie hat es uns ganz leicht gemacht hier in unseren Dienst zu starten. Gerade in der Anfangszeit, als wir kaum jemanden kannten, haben wir als Familien Zeit miteinander verbracht und sie uns an ihrem Leben als Pfarrfamilie teilhaben lassen.

 

So konnten sich auch unsere Kinder ganz schnell an die neue Umgebung gewöh-nen und wir wurden ein Teil der Gemeinde. Eine große Offenheit für neue Menschen zu haben, ist meines Erachtens sowieso eine große Stärke der beiden Gemeinden. Ihr seid neugierig und herzlich, wenn Menschen sich auf den Weg in die Gemeinde machen. Durch die wunderbare Arbeit im Kindergarten gibt es viele Kinder, Jugendliche und Familien in den Gemeinden. Gerade mit Kindern und Jugendlichen habe ich persönlich sehr gern gearbeitet. Die Junge Gemeinde ist mir da besonders ans Herz gewachsen. Die gemeinsamen Rüstzeiten waren für uns alle eine Ermutigung auf dem Weg mit Jesus. Zu erleben wie Konfirmanden und Jugendliche sich in die Gemeinde einbringen hat mich sehr gefreut und mir große Lust gemacht als Jugendpfarrer zu arbeiten. Ganz nebenbei habe ich mir einiges bei Damaris abschauen können.

Das Miteinander der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter habe ich als sehr wertschätzend erlebt. Sei es im Kindergarten, in der Verwaltung, auf dem Friedhof, und und und... Ich hatte den Eindruck, dass wir voneinander lernen können. Ich bin und bleibe als Vikar natürlich Lernender, auch ich konnte meine Erfahrungen und Kenntnisse zum Wohl der Gemeinde einsetzen. Es wäre noch vieles zu nennen, was ich hier erlebt habe. Ein Beispiel sind der Glaubensgrund- und aufbaukurs, in denen ich so viele tolle Menschen kennen gelernt habe (wo ich aber leider aufgrund meiner Ausbildungszeiten im Predigerseminar zu selten dabei sein konnte). Ich habe erlebt, wie Menschen im Glauben gewachsen sind und sich zur Taufe entschlossen haben. Ich kann berichten von predigenden Konfirmanden, segensreichen Gebetsgottesdiensten und sektreichen (und lustigen) Mütterkreisen.

 

So vieles habe ich hier dazugelernt und ganz viel Ermutigung und Ermahnung auf dem Weg zum Pfarramt erlebt. Dankeschön!

Ich erlaube mir auch von Herzen euch die Worte des Apostels Paulus mitzugeben: ¨ Seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens. (Eph 4,3) ¨

Die Einheit im Glauben zu bewahren ist und bleibt eine große Aufgabe. Jeder von uns hat seine eigene Sicht, aber auch Gaben für die Gemeinde empfangen. Aber in Jesus haben wir diese Einheit schon. Wir müssen sie glauben und leben. So wird Gott auch weiterhin eure Gemeinden reichlich mit seinem Geist beschenken. Da bin ich mir sicher.

 Euer/ Ihr Vikar Michael Ahner mit Stefanie, Cathleen und Christopher

 


Vikar Ahnert (rechts) zur Bauberatung in Adelsberg